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Das biologische Vakuum

Theorie:
Jedermann kennt die Vakuumverpackung. Es garantiert die lange Haltbarkeit auch ohne Kälte, weil kein Bakterium oder Pilz in gasfreier Luft oder im gasfreien Wasser überleben kann. Das ist leicht zu machen. Man braucht nur einen Staubsauger.

Diese Fakten und die folgenden, die Sie aus der Tabelle entnehmen können, werfen ein vollkommen neues Licht auf die Grundlagen der Biologie. Dazu sollten Sie aber auch die Experimente mit der freien kontraktilen Wassermembrane kennen. Damals habe ich diese Experimente nur im Lichte der kapillaren Wassertransporttechnik der Zellen gesehen. Gasblasen verstopfen diese. Dieser Fakt ist essentiell aber nicht ausreichend. Sehr wichtig ist es noch zu wissen, daß Schall in gasfreiem Wasser wesentlich ungestörter geleitet werden kann. Stoßen Sie zwei mit Sekt oder Mineralwasser gefüllte Gläser gegeneinander. Sie klingen nicht. Das Timing der Informationen in der Zelle klappt mit Gasen nicht, weil es mit Schall oder im Schallfeld passiert. Außerdem ist starker Ultraschall einer der besten Methoden, um Wasser gasfrei zu machen. Auch die Sonoluminescence ist ein Schallphänomen. Für die Zellteilung wird ultraviolettes Licht gebraucht, um die DNS zu spalten. Das Vakuum ist Teil der allgemeinen Keimabwehr gegen die schädlichen Mikroorganismen. Die streng spezifische Antikörperabwehr tritt erst in Aktion, wenn es nicht mehr gelingt das Vakuum aufrecht zu erhalten wegen Disstreß. Folgende Gase spielen im Leben eine bedeutende Rolle. Wassergas (HOH-Winkelwasser), Kohlendioxid, Ammoniak, Äthylen, Stickstoffoxid, Kohlenmonoxid, Methan usw. Sie dürfen nur kurz in der Zelle sein und werden sofort entfernt.

Sauerstoff muß aber sein. Deswegen wird es von den Mitochondrien veratmet. Es ist aber als Wasserstoffsuperoxid gebunden und der Sauerstoff wird nur unmittelbar vor der Reaktion freigesetzt durch die Katalase. Die Zelle ist gasfrei und atmet nicht wie die Mitochondrien. Diese versorgen die Zelle mit Wärme durch die Verbrennung. Wärme ist die wichtigste Lebensenergie. Denken Sie besonders an die Zellteilung – die Erschaffung von Zellkindern.

Die beste Isolierung ist die Vakuumverpackung für den Zellkindergarten.

Vakuum herzustellen ist aber sehr schwer. Deshalb wird nur so viel wie nötig gemacht – ein Optimum zwischen Herstellungaufwand und Notwendigkeit. Ein paar Bakterien und Pilze dürfen sein. Sie sind eher nützlich als Schadensbringer.

In Tabelle eins ist die Veränderung von Leitungswasser nach Begasung gezeigt.

Physiko-chemische Parameter von Leitungswasser

PH-Wert Leitfähigkeit O2-Konzentration
vorher 7.3 1.17 mS 3.7 cm3/l
nachher 8,3 1.18 mS 8.3 cm3/l

Die Kohlendioxidkonzentration nimmt ab, wie auch schon aus dem pH-Wert indirekt abgelesen werden kann. (Siehe auch Wasserbelebung im Pfiffikus)

Resultate:
Tabelle 2: Prozentsatz der Gewichtssteigerung von Birkenblättern nach ein- und 16 stündiger Behandlung mit Wasser verschiedener Gaszusammensetzung

1 Stunde 16 Stunden
Normales Leitungswasser 1.5% 5,0%
Normales destilliertes Wasser 1,5% 5,0%
Entgastes Leitungswasser 22.2% (!) 25.4%
Entgastes destilliertes Wasser 5.6 % -------
Leitungswasser vor Behandlung begast 1.5% 10.1%
Leitungswasser begast während Behandlung 1.5% 5.0%
Vor Behandlung mit Sauerstoff begast 1.5% 20.0% (!)
Vor Behandlung mit Stickstoff begast 1.5% 5.0%
Vor Behandlung mit Kohlendioxid begast 1.5% 5.0%

Noch spektakulärer waren die Ergebnisse mit Gurkenblättern, weil wir nicht zu wägen brauchten. In normalem Leitungswasser welken Gurkenblätter stark. In entgastem Wasser konnten wir abgeschnittene beblätterte Triebspitzen der Gurkenpflanze wochenlang halten und brachten sie sogar zur Bewurzelung. Wir pflanzten sie dann in Erde und sie überlebten.

Diese Effekte zeigen nur lebendige Blätter. Auch die Osmosegeschwindigkeit durch eine semipermeable Membran ist nicht gasabhängig. Es gibt keinen osmotischen Transport in Pflanzen.

Mit diesen Experimenten können Sie die Narkose leicht erklären. Es sind Gasblasen in den Kapillaren. Auch der Tiefenrausch durch den starken Wasserdruck ist eine Art Narkose. Ansonsten lesen Sie den Text noch einmal durch.

Literature:
V.D.Zelepuchin; LD.Zelepuchin Kljutsch k "shivoj" vode Alma Ata 1980