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Tiefschlaf

und Tiefe des Meeres

Der Schlaf ist die wichtigste Lebensäußerung. Alles wird nach innen konzentriert. Die vom Nervensystem gestützten Sinne sind vollkommen ausgeschaltet. Wir sind in der Lage der drei weisen Affen, die nichts sehen hören oder sprechen wollen oder können. Aber der Blitz der Erkenntnis kam mir erst gestern, als ich im Internet durch die Tiefen des Südpolarmeeres driftete und dort in 7000 Meter Tiefe ein reichhaltiges Leben entdeckte, wobei mir ein Forschungsschiff zu Hilfe kam, das just im gleichen Augenblick seine gierigen Netzarme dort unten entlang schleifen ließ.
Es gibt dort nichts was das biologische Leben nach Meinung der orthodoxen biologischen Sesselfurzer unterstützen könnte. Keine Nährstoffe, was das immer sein mag. Keinen Sauerstoff, nur zwei Grad Wärme usw. usf. Vor allem ist dort himmlische Ruhe im Überfluß, wenn nicht gerade ein Schiff mit Bürokraten im Überfluß an Bord entlang scharrt im blöden Unverständnis und weit Ohren und Maul aufsperrt ob der Wunder, die angeblich zu finden sind.
Es ist eine Tiefschlafflora und Fauna, die dort unten friedlich vor sich hin schlummert.
Es herrscht nur Druck, Druck, Druck und nochmals Druck. Das bedeutet Energie im Überfluß. Ich erinnere an das Gesetz von Bernoulli.
Es steht mit dem Meeresboden eine wunderbare Oberfläche zur Verfügung, die dichtes Wasser zu bilden erlaubt.
Im Tiefschlaf sind auch wir vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Wir leben wie die Pflanzen. Wir sublimieren nur vor uns hin und sogar bei meiner ansonsten immer kalten Frau werden die Beine und der gesamte Körper wunderbar warm.
Im Tiefschlaf wird der Körper fast vollkommen vom Ödemwasser befreit, aber nur wenn wir sportlich genug sind. Das Gehirn wird in ein tiefes Chaos versetzt, damit es nicht stören kann. Es wird Tiefschlafkohlendioxid gebildet und jede Atmung ausgeschaltet. Dafür wird Stickstoff gespalten, um alle Blitze am uns durcheinander bringen zu hindern. Eine gründlichere Reinigung, ein tieferes vergessen, kann es nicht geben.
Vor allem steigt der Muskeltonus, was Yogazittern in höchster Vollendung erlaubt und wärmende lebendige Sublimation.
Wenn ich schlafe verliere ich 500 Gramm an Gewicht ohne auch nur einen Finger zu rühren. Intensiver geht es nicht. Die stille Tiefsee ist da nicht weit. Ach kann die schön drücken.
Es wird nur Photosynthese ohne Licht gemacht. Unsere Lunge weiß bescheid sowie Stamm, Wurzel und Dreiviertel der Lebenszeit, in der jedes Eiweiß, jede Zelle schläft und sich erholt. Wie gesagt ist schlafen der Hauptlebensausdruck.
Man wächst an aufnahmefähiger Oberfläche.............. Sie kann mehr heranschaffen als sie selber wiegt.

Ich werde in dem Augenblick auch an meine Indianer erinnert, die vollkommen geräuschlos höchste Geschwindigkeit laufen können und dem weißen Schlappmann an der Gurgel sitzen ehe er es sich versieht.
Im Nahkampf waren die weißen Blutsauger und Schmarotzer immer tiefseetief unterlegen. Sie hielten sich an Kindern und Frauen schadlos und versteckten sich feige hinter Palisaden sowie Mauern und vernichteten mit Raubbau die Lebensgrundlage und nun schon ihre eigene. Ich erinnere an das Bienensterben durch Elektrosmog und Austrocknung der Luft. In Australien mit seinen Aborigines und dem südlichen Sommer ist es noch schlimmer.
Aber der moderne Mensch liebt das Leben nicht mehr sondern nur noch seine unsportliche tote flache tiefseefeindliche verfressene Ruhe, die ihn nicht richtig schlafen läßt.