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Keimung

In einem kleinen Apfelda sieht es niedlich aus,
es sind darin fünf Stübchen
grad wie in einem Haus.
In jedem Stübchen wohnen
zwei Kerne schwarz und klein
sie liegen da und träumen
vom lieben Sonnenschein.





Es ist das schwierigste Problem der Biologie, wie aus einem so winzigen Keim ein Riesenapfelbaum, Dinosaurier oder Riesen-kraken werden können.
Das Problem nennt sich biogenetisches Grundgesetz. Der winzige Keim sollte nur wissen wie seine Vergangenheit war und muß sie allein auf eine wesentlich kürzere ZEIT zusammen pressen.
In dem kleinen Kinderlied wird die Frage prinzipiell richtig beantwortet. Alles wird geträumt. Das Wort Traum hatte ich in meinem ersten Buch leider noch nicht parat. Es sitzt also nicht wie von den mittelal-terlichen Leuten vermutet ein kleines Lebewesen darin, welches sich wie eine Zwiebel häutet und immer größer wird, was sie Präformation nannten.
Aber prinzipiell hatten Sie recht. Es ist Desoxy- und Ribonukleinsäure in Fadenform da, welche wie eine Tonspur beim klassischen Zelluloidfilm nur aus verschieden geformten Lücken besteht und deshalb quasi keinen Raumbedarf hat. Das Licht scheint beim alten Tonfilm durch diese Lücken und wird in Töne ver-wandelt. Das nennt sich Lichttonverfahren und hat mich heute wie ein Blitz getroffen. Es muß also wahr sein.
Die Nukleinsäure ist kein stofflicher Ariadnefaden sondern eine Lichttonspur mit der genau gleichen Funktion. Zurecht finden im Labyrinth und das Lebewesen neu erstehen zu lassen nach dem Vorbild der Evolution. Dieses durchscheinende Etwas ist natürlich unsere kontraktile Wassermembran, die, wie man auf mit Benzin bedeckten Pfützen sieht, in allen Farben leuchten und Traumbilder aufzeichnen kann.
Das wird man niemals zeigen können, denn auch das sogenannte latente Bild in der klassischen Photo-graphie ist noch nie gesehen worden. Der Film vor und nach der Belichtung zeigt nicht die geringsten Unterschiede. Es muß erst ENTWICKLUNG stattfinden. Lothar Dünkel und ich haben diesen Einschreibe-prozeß - photogetriggerte Sublimation genannt. Es werden nur nicht erkennbare Lücken gebildet, die vom dichten Wasser des Lebens überspannt werden können aber nicht müssen. Was sind Träume und Gedanken? Die Projektion der dritten Dimension in den Raum. (Siehhh!!!). Ent-weder wie beim träumen in den inneren und denken in den äußeren. Alle Sinne träumen und denken auf diese Weise. Die Vergangenheit ist nicht mehr, die Zukunft noch nicht, aber in Träumen und Gedanken wird alles erschaffen oder entwickelt. Und wer ist der materielle Träger der Träume und Gedanken und damit der dritten Dimension oder Zeit? Das ist der Geruch, denn er trägt die Zeit und verfliegt immer nach einer vorgeschriebenen Frist. Sparsamer geht es nicht!!! Geruch und Licht sind sehr eng verwandt. Wie Sie weiter hinten aus der Wasserstofffadentheorie lernen können. Beide auf Wasserstoffbasis. Es ist aber auch ein intelligenzintensive Entwicklung (siehe oben Intelligenz). Es wird nicht eins zu eins in den Keim gespeichert sondern mit Bruchflächen, die auseinander rücken und jede dieser Bruchstücken kann vollkommen verschiedene Dinge auslöschen aber mit intelligenter Technik beim zusammenfügen wieder ergänzen. Siehe Stichwort WOODRUFF und Lessingsche Ringparabel weiter unten. Aus dem Un-sinn alles doppelt zu speichern wird ein ungemein scharfer bewunderungswürdiger Trick, der auch end-lich erklärt warum zwei Desoxyribonukleinsäurefäden da sind und sie bei der Zellteilung so ungeheuer fix mit Strahlung wie ein Reißverschluß getrennt und wieder vereinigt werden müssen. Unmeßbar schnell!!!
Die gesamte Desoxyribonukleinsäure wird und MUSS einbezogen werden und nicht künstlich erfundene Gene. Unsere gesamte Geschichte steht sonst auf dem Spiel.
Ich will auf das Auge und meine Wasserstofffadentheorie weiter unten im Buch verweisen. Das Licht kann beliebig verlangsamt werden, so daß es haargenau die gleiche Zeit zwischen zwei Punkten braucht, wenn sie auch im Keim im Vergleich zum Endergebnis wesentlich weniger weit voneinander entfernt sind - egal ob Mammutbaum, Riesenkrake und was weiß ich noch alles.
Es muß aber noch etwas auf die Desoxy- und Ribonukleinsäure eingegangen werden. Sie bestehen aus Phosphat, Zucker und vier Nukleinsäuren. Letztere bilden Tripletts - Stichwort Riemannraum und Schachbrett.
Der Phosphatrest liefert das Licht für die winzige Kamera dort innen im Keim. Phosphor heißt Lichtträger. Der Zucker ist mit seinem Tollensschen Loch ortsbeweglich. Die Ribonukleinsäure kann an jede Stelle gebracht werden und das Traumbild verwirklichen, welches dann wieder zusammengesetzt wird und alles wieder in die richtige Reihenfolge bringt. Um die Desoxy- und Ribonukleinsäure zu unterscheiden, wird das Thymin durch Uracil ausgetauscht, welches außerdem sehr leicht dichtes Wasser als Druckquelle bilden kann. Es arbeitet eng mit dem Zuckerhaushalt zusammen. Ich erinnere auch, daß der Ruß oder Fulleren Blasen bilden kann und es dem Dichten Wasser gleich tut.
Nun möchte ich nur noch daran erinnern, daß Zeit am schnellsten vergeht, wenn wir uns im Halbkreis LOGARiTHMISCH beschleunigt bewegen. Am Anfang waren wir alle noch sehr sehr klein und sind in Jahrmillionen logarithmisch beschleunigt gewachsen. Dies erlaubt dem Keim sich noch mehr zu verkleinern und wirklich die Jahrmillionen in sich zu “tragen”. Ein Wunder??? Also ick wunder mir über jarnischt mehr. Fast wie bei der Muskelentspannung durch loslassen in schnellst mög-licher Reaktionszeit.
Kieke uff olle Olaven......