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Wenn ein Lichtstrahl in Glas oder ein anderes dichteres Medium taucht, das durchsichtig ist, dann muß er um die Moleküle schärfere Kurven machen, um den zeitlich kürzesten Weg gemäß Fermatprinzip zu beschreiben. Der räumliche Weg wird länger. Diese schärferen Kurven behält er bei, was anschaulich wie eine Brechung aussieht aber keine ist. Die Beschleunigung bleibt konstant, während die a posteriori gemessene Geschwindigkeit abnimmt proportional zur Brechung, die aber eine Beugung ist. Der Mittelpunktstrahl einer Linse wird nicht gebeugt oder gebrochen, verlangsamt sich aber a posteriorimäßig genauso. Er hat also die gleiche Kraft und Beschleunigung behalten, genau wie die anderen auch. Er zeigt es nur deutlich. Linsen und andere dichtere Medien verlängern also nur den Weg durch sich durch, weil die Strahlen schärfere Kurven machen müssen. Siehe Totalreflexion |
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