Pfiffikus
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Bügeln

Oft auch Plätten oder Pressing genannt. Dieses Tun macht die Fasern gerade und sie wird beser gegen brechen geschützt, weil auch die aufquellende Feuchte entfernt wird. Jede Hausfrau weiß, daß es sich feucht besser bügeln läßt, obwohl die Temperatur beim Verdampfen (Nur 100 Grad Celsius) wesentlich niedriger als ohne Wasser ist. Das liegt daran, weil die Oberflächenspannung besser Abreißkraft der kurzzeitig entstehenden Wassermembran die Fasern mit sehr starker Kraft aueinanderzieht. Wenn Wasser durch die Hitze verschwindet zieht sich die Membran noch viel stärker und schneller (Beschleunigung!!!) zusammen. Die Kraft des Wassers kann man aber auch wo anders noch sehr gut sehen. So leuchtet gelber Phosphor nur, wenn die Luft feucht ist und auch das Eisen rostet nur bei Nässe.

Früher wurde wesentlich heißer gebügelt. Das liegt an dem Wasser in den Naturfasern, die es damals nur gab. Das Eiweiß und der Zucker in den Geweben werden dadurch geschmolzen und legen sich als dünner Film über die Faser.
Dadurch kann das feuchte schädliche Wasser nicht so schnell eindringen und das Gewebe hält länger. Früher war man sehr arm und mußte die Sachen über mehrere Generationen tragen.

Auch die Natur kennt ein Dampfbügeln. Sie behandelt ihre Fasern explosionsartig kurz damit aber nicht zu selten. Dadurch bleiben sie gestreckt und sind wieder schnurschlagfähig und nehmen den geringsten Raum ein und sind immer präzise gleich lang, um die Laufzeiten der mechanisch übertragenen Information genau gleich lang zu halten. Siehe auch Aktionspotential.

Eine gewisse Ausnahme sind Wolle und Seide, die nur äußerlich existieren und der Warmhaltung und dem mechanischen Panzerschutz dienen.


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