Lebendige Permeation

Die habe ich zusammen mit meinem alten Freund und Kollegen Bodo Gutezeit in Großbeeren studiert. Wir ließen uns extra sehr dünnwandige Schläuche aus Dimethylsilicongummi anfertigen, durch den nur dichtes Wasser und Kohlensäure leicht permeieren. Beide lösen sich in diesem Gummi und werden auf die andere Seite getragen. Es sind keine Poren vorhanden oder ähnliches.
Das Leben fertigt diese permeablen Membranen aus dichtem Wasser und Kohlensäure. Es hat mit Diffusion überhaupt nichts zu tun. Diese Anomalie ist vielleicht doch die bemerkenswerteste, denn auch Wasser dringt so leicht hindurch.
Damit haben wir Eichgasapparaturen für den Ultrarotabsorptionsschreiber gebaut und ich habe die Kohlendioxidkonzen-tration in meinem entgasten Wasser gemessen usw.
Leider war damit kein Idiot hinter seinem warmen Ofen hervor zu locken und wir haben die Schläuche entsorgt. Weg ge-schmissen. Auch die deutsche Forschungsgemeinschaft mit dem Oberidioten Mark Stitt an der Spitze gab uns nach der Wende keine Forschungsgelder, obwohl die Erhöhung der Kohlendioxidkonzentration durch Klimaveränderung das Haupt-thema war.
Wir konnten sogar die Kohlendioxidkonzentration ohne Entnahme direkt im Blut messen. Aber die noch dümmere Ärzte-schaft lehnte ab. Die sollten mehr schlafen und nicht so unbeweglich sein, was zwar nach Schlaf aussieht aber keiner ist.


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