Besslerrad und Elektronen

Das Besslerdoppelrad oder die Centimale Windmühlenwaage ist wie ein oberschlächtiges Wasserrad. Oben fließt Luft statt Was-ser rein und unten wird sie mit Rückstoß ausgepustet.
Da die Luft viel leichter als Wasser ist, muß auf das Doppelradprinzip zurück gegriffen werden, so daß nur sehr wenig Kraft benötigt wird, weil sich beide Seiten immer genau ausgleichen wie auf zwei Wägeschalen. Auch Neutron und Proton sind analoge Konstruktionen. Ihre beiden Drehmomente gleichen sich haar-genau aus und jede noch so kleine von außen einwirkende Kraft bringt sie zur Rotation, wobei aber die Frequenzen irre groß werden, weil Protonen oder Neutronen so winzig klein sind. Dabei werden die Fliehkräfte außerordentlich groß und schaffen wie das Besslerrad mit seinen sich öffnenden Säcken ein Machtvakuum, in das jedes beliebige Gas der Umgebung einfließen kann, um dann nach einer halben Drehung wieder weg gepustet zu werden. Wenn auch nur atomweit.
Das einfüllen geht langsam, aber das ausstoßen sehr schnell wie ein Quantensprung. Wahrscheinlich gibt es keine Säcke, sondern es entsteht nur eine negativ nach innen gekrümmte Blase, die nach einer halben Drehung mit Donner und Blitz wieder implodiert. Spin ein halb.
Ich muß dabei an den Witz denken, der in meiner Kinderzeit oft erzählt wurde.
Russe, Amerikaner und natürlich Deutscher streiten sich über die beste Qualität ihrer Gummisorten. Sei wie es sei. Der deutsche Gernegroß erzählt von seinen nagelneuen Hosenträgern mit denen er auf die Toilette geht und danach in den Zug steigt, weit weg fährt und plötzlich mit einem lauten Krachen wieder auf dem Klosett landet. Deutsche Qualitätsarbeit und trotzdem haben sie den Krieg gegen die beiden Gegner verloren.


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