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Von 1989 bis 1991 habe ich mikrobiologisch bei VEB Berlin- Chemie gearbeitet. Da mußte ich mittels belebten Klärschlamm Wasser untersuchen. Ich hatte eine kleine Minilaborkläranlage. Dabei fällt einem sofort auf, daß der Schlamm mit seinen Milliarden von Mikrolebewesen sofort zu Boden sinkt, wenn er im Wasser zum schweben gebracht wird. Die Absinkgeschwindigkeit ist die beste Kenngröße zur Messung der Schlammgesundheit. Gesunder Schlamm reinigt am besten das verseuchte und dreckige Wasser aus Wirtschaft und Haushalt. Da müßte es allen aufgefallen sein, daß das lebendige Wasser dicht ist. Ich konnte aber trotz der Offensichtlichkeit keinen meiner Kollegen überzeugen. Wenn sie mir recht gegeben hätten, dann wären sie entlarvt worden. |
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