Pfiffikus
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Tunneleffekt

Es ist wieder so einfach, daß es mir keiner glauben wird, wie dämlich die Physiker sind in ihren "Erklärungen" (siehe auch Mikroskop). Wenn Sie sich eine Schnecke vor stellen, die auf einem Nanometer langen Kreis genau die Linie entlang gleitet mit ihrer Schneckengeschwindigkeit von Millimetern pro Sekunde, dann wird sie an einem genau auf dieser Linie auf geklebten Punkt viele tausend Male in der Sekunde vorbeikommen. Sie bleibt langsam aber ihre Kriechfrequenz geht in die Tausende oder gar Millionen Hertz. Die Mikrowelt ist genau so langsam wie wir, aber die Frequenzen sind alle ungeheuer viel höher und so erscheint es uns, daß die Gesetze dort anders sind und auch die Quantentheorie gilt. Bleiben wir bei der schönen Schnecke. Wenn Sie nun noch wissen daß nach Galilei jede Bewegung auch immer kurzzeitig bis zur Unendlichkeit beschleunigt wird, denn es kann keine gleichmäßige Geschwindigkeit geben, dann wird es kriminell. Die Quanten drängen sich förmlich auf. Aber nur für uns. Für die Moleküle selber sind das peanuts. Die können viel besser auflösen als wir und ihnen kommt das alles ganz normal langsam vor. Wenn Sie in solch Mikrosystem einen Lichtstrahl schicken, dann kann er sich an so einer kleinen Schnecke spiegeln und wird wie von einem Drehspiegel reflektiert. Dabei wird er durch das Hebelgesetz so beschleunigt, daß er unendlich schnell erscheint. Mit dem Drehspiegel wurde auch die Lichtgeschwindigkeit nach eben diesem Prinzip gemessen. Ich nenne das darum auch nicht Tunnel- sondern Galvanometerspiegeleffekt. Auch in diesem werden Schwingungen von tausendstel Millimeter sichtbar gemacht durch das Hebelgesetz am Lichtstrahlhebelarm.


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