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Die Holzkohle entsteht im Kohlenmeiler unter Verschwelung mit Wasserstoff. Das ist auch das Prinzip der umweltfreundlichen Entsorgung von Müll unter Sauerstoffabschluß. Während der Kanzlerschaft von Helmut Schmidt/SPD (1974 - 82) lernte ich (Dr. Vogelsang aus Krefeld) den Dipl.-Ing. Kiener kennen, einen Pionier der Müllverarbeitung im geschlossenen System. Dabei wird der Müll nicht durch Sauerstoff verbrannt ("finale Oxydation"), sondern durch Wasserstoff zerlegt (Prinzip Reduktion). Das hat nur Vorteile: 1. eine Umweltbelastung tritt nicht auf 2. die Müllbestandteile sind wiederverwendbar. U.a. entstehen Gase aus Kohlenstoffketten, deren Länge mit der Prozesstemperatur gesteuert werden kann: Methan, Propan, Butan usw., also Ausgangsstoffe für chemische Reaktionen. Der damalige Minister Volker Hauff/SPD wollte die Technik fördern, ich, der ich die Grünen mitgegründet habe, ebenfalls. Auf einer CDU-Versammlung hörte ich dieses: "Das hat Weltformat, ein epochales Verfahren. Und deswegen kommt das nicht, solange in Bonn die Roten dran sind, sondern unter einer CDU-Regierung." |
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