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Wilhelm Raabe sagte, daß für ihn das Lachen die ernsthafteste Angelegenheit der Welt sei. Ich lobe mir den heitern Mann am meisten unter meinen Gästen ....wer sich nicht selbst zum besten haben kann ist gewiß nicht von den besten. Das dichtete kein geringerer Mensch als Goethe. Mein Eulenspiegelbuch behauptet, daß das Tier geschweige denn die Natur nicht lache, nur der Mensch. Aber schon in der Mathematik gibt es einen inneren Humor, wenn wir die Mindestverschiedenheit(MVS) oder Urhysterese betrachten, denn eins geteilt durch neun ist 0.111111..... aber 9 mal 0.111111 ist 0.99999999...... Die Mathematik lacht lautlos über die großen Mathematiker wie Apollonius, Descartes, Leibniz, Gauß, Riemann und Lobatschewski usw., die die Zahlen als unzerstörbare immer konstante Einheiten auf einem Zahlenstrahl oder in der Zahlenebene betrachteten. Cantor versetzte dieser Mathematik mit seinen reellen Zahlen den Todesstoß, was die abgebrühten nie lachenden strengen Mathematiker nicht bemerkten. Wenn wir aber einen Zufallsschnitt durch die Zahlengerade machen, dann werden wir in 99.9 Prozent der Fälle immer eine unendliche nie hin schreibbare Zahl erhalten, eben die reelle, die Pythagoras einfach verbieten wollte, woran sich die Algebraiker dann auch bis Cantor hielten. Daraus resultierte der größte Irrtum des Riemann, des Begründers der Differenzialgeometrie und seines treuesten Schülers Albert Einstein mit seiner Tensorrechnung und der daraus resultierenden allgemeinen Relativitätstheorie, welches von einem gekrümmten Weltall ausgeht und dazu die Kleinsche Flasche und das Möbiusband bemühten. Sie hatten dabei aber die Rechnung ohne das MVS und das Leibnizsche Kontinuum gemacht, denn im Kontinuum mit seinen reellen Zahlen ist der Abstand zwischen zwei Punkten, egal wie groß eine x beliebige Krümmung ist, immer gleich. Daraus folgt streng logisch, daß die Gerade dominiert und alles zwingt zur Membran zu werden, weil die Punkte sich immer mehr nähern durch die Kontraktilität und dabei eine Gerade oder Ebene bilden müssen, die Euklid so streng beschrieben hat. Bei der Ebene sind ihre Abdrücke alle identisch mit ihr. Also lachen Sie getrost über die strengen Mathematiker, weil diese es versäumt haben im Goethesinne sich selbst zum besten zu haben. Die Natur springt zwar oft, aber letzten Endes macht sie, wie Leibniz schon wußte, keine Sprünge und schon gar nicht um die Ecke. Der Raum ist eben nur Raum und weder gekrümmt noch gerade. Er verträgt alle Modifikationen und ist geduldig wie ein Esel. Das Photon wurde von mir aufgelöst in eine Blase mit stehender Welle um sich herum auf ihrer Blasenwand, wo jeder Punkt dieselbe Wirkung hat, wenn diese Blase platzt und das Licht zur Wirkung kommt beim Aufprall auf Materie, denn im Vakuum ist das Licht nicht bemerkbar weil uneinholbar schnell. Die Membran ist nur bei Kontraktilität kontinuierlich zu kriegen. Sie nimmt folglich immer die kleinst mögliche Fläche ein und bildet die Grundlage für Leibniz Infinitesimalrechnung. Je dünner sie ist um so besser. Sie lacht dabei über sich selbst, denn ganz glatt bekommt sie sich wohl nie und lacht sich tot bei dem Versuch durch alle möglichen Verrenkungen doch noch die ideale Ebene zu erreichen. Daraus holt sie ihre Kraft und den Willen möglichst lange nach Vollkommenheit zu streben, was sie nach Epikur nur durch Lust und lachen trotz strengster Sparsamkeit erreichen kann. Leben und Liebe sind eben nach Sokrates-Platon Armut und List vereint. Das dünnste und sparsamste Kleid - die Membrane - streng auf den Leib geschneidert, wie das von Allerleirauh, womit sie den Prinzen betörte. Alle Kleider paßten in eine Nußschale. Die Märchen lügen nicht. Die Membrane ist das ärmlichste Kleid, aber schauen Sie auf die Interferenz bei Lichteinfall. Etwas schöneres wird es nie geben. Freuen Sie sich und seien Sie eitel im Sinne der sparsamen Membrane. Alle Insektenchitine und Vogelfedern sind bunt ohne Farben. Eine Folge und die Belohnung für ihre Sparsamkeit. Lacht Ihnen beim Anblick eines Schmetterlings und Kolibris nicht das Herz im Leibe? Mathematik und Lachen vereint. Hoch lebe Euklid der Meister der Ebene und die Membrane bei ihrem lächerlichen lustigen listigen Versuch so zu werden wie sie. |
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